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1. Das Wichtigste auf einen Blick

So bereitest du deinen Shop auf den Black Friday 2025 vor: zentrale Strategien für Händler:innen

Black Friday hat sich von einem einzigen, hektischen Tag zu einer mehrwöchigen Kaufsaison entwickelt, die den Umsatz rund um die Feiertage ankurbelt. Im Jahr 2024 wurden dabei Rekordumsätze im Onlinehandel erzielt und der Grundstein für ein noch größeres 2025 gelegt. Auch wenn Analysten ein moderates Abflachen des Gesamtwachstums in der Feiertagssaison prognostizieren, boomt der E-Commerce weiter: Kund:innen starten früher, kaufen kanalübergreifend ein und probieren neue Zahlungsmethoden aus. Wer als Händler:in vorausschauend plant, kann diese Nachfrage nutzen, ohne den Gewinn zu schmälern.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Starte früh und kombiniere verschiedene Kanäle. Viele Käufer:innen wünschen sich Aktionen schon vor November und erwarten, dass Marken sie per E-Mail, über Websites, Social Media und mobile Nachrichten erreichen.

  • Finde die Balance zwischen Online- und In-Store-Erlebnissen. Etwa die Hälfte der Verbraucher kauft online ein, während rund ein Drittel Online- und stationären Handel kombiniert. Viele besuchen weiterhin Geschäfte, um die Qualität zu prüfen. Mit „Buy Online, Pick Up In Store“ (BOPIS) sprichst du beide Vorlieben an.

  • Prognostiziere die Nachfrage und sichere dir deinen Bestand. Viele Käufer:innen nutzen den Black Friday, um Alltagsartikel auf Vorrat zu kaufen. Analysiere frühere Daten, bestelle rechtzeitig und denke über flexible Lagerhaltung oder Drop‑Shipping nach.

  • Setze Aktionen mit Bedacht ein. Gestaffelte Rabatte, Flash Sales und Bundles bringen mehr als pauschale Preisnachlässe. Sei offen – Käuferinnen und Käufer sind misstrauisch gegenüber übertriebenen Angeboten.

  • Setze auf Service und Loyalität. Mehr als die Hälfte der Kund:innen bevorzugt Kundenservice per E-Mail, während nur eine kleine Minderheit Bots vertraut. Schnelle Bestellbestätigungen und flexible Rückgaben machen aus Erstkäufer:innen treue Stammkund:innen.

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Verstehe die Bedürfnisse von Feiertagskäufer*innen im Jahr 2025

Das Kaufverhalten verändert sich. Umfragen zeigen, dass etwa die Hälfte der Käufer Online-Einkäufe bevorzugt, ein Drittel kombiniert Online- und Ladenkäufe, und Menschenmengen sowie lange Warteschlangen bleiben ein großes Thema. Viele Schnäppchenjäger begrüßen vorgezogene Black Friday-Angebote, und soziale Netzwerke werden immer wichtiger, um neue Deals zu entdecken. Vertrauen ist nach wie vor sensibel – Ehrlichkeit bei Preisen und Verfügbarkeit ist daher entscheidend.

Weltweite Studien zeigen, dass Käufer:innen von Marken erwarten, über mehrere Kanäle angesprochen zu werden, und dass viele bereits ab Ende Oktober mit Aktionen rechnen. Außerdem schätzen sie schnelle Abläufe: Sie möchten Bestellbestätigungen und Versandupdates innerhalb weniger Minuten erhalten. Personalisierung bleibt wichtig, aber Konsument:innen reagieren zunehmend sensibel auf aufdringliches Targeting. Händler:innen sollten Daten daher klug nutzen und die Privatsphäre respektieren.

Bereite deine Abläufe und deinen Bestand vor

Genaue Bedarfsprognosen helfen dir, sowohl Fehlbestände als auch Überbestände zu vermeiden. Analysiere die Daten vergangener Black Fridays und Feiertage, um herauszufinden, welche Kategorien – Elektronik, Mode, Spielwaren oder Haushaltswaren – deinen Umsatz antreiben. Denk daran, dass viele Käufer:innen das Event nutzen, um sich mit wichtigen Dingen wie Drogerieartikeln und Vorräten einzudecken. Sichere dir frühzeitig zusätzliche Bestände bei deinen Lieferanten und prüfe Drop‑Shipping-Partnerschaften, um deine Kapazitäten zu erweitern. Die Anmietung zusätzlicher Lagerflächen oder die Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern (3PL) kann den Druck auf deine eigenen Einrichtungen verringern.

Fulfillment-Optionen sollten zu modernen Einkaufsgewohnheiten passen. BOPIS wird immer beliebter, aber weniger als die Hälfte der US-Händler bietet es an. Wenn du Abholung am Straßenrand oder Schließfächer hinzufügst, kannst du Versandkosten senken und vielbeschäftigte Kund:innen anziehen. Vereinfache deinen Rückgabeprozess mit digitalen Portalen und kostenlosen Rücksendeetiketten – klare Richtlinien schaffen Vertrauen und fördern Wiederholungskäufe. Stelle saisonale Mitarbeitende ein und schule sie, damit sie Fulfillment-Spitzen und den Kundenservice meistern.

Als Print-on-Demand-Business bist du in der Hochsaison besonders flexibel. Statt Hunderte vorbedruckte Artikel zu lagern, kannst du Produkte mit Holiday-Motiven einfach auf Abruf gestalten. Mit Gelatos globalem Drucknetzwerk bietest du personalisierte Bekleidung, Accessoires und Deko an – ganz ohne das Risiko unverkaufter Lagerbestände. Sobald Bestellungen eingehen, werden die Artikel lokal gedruckt und schnell verschickt. So senkst du deine Vorlaufkosten und deinen CO₂-Fußabdruck. Print-on-Demand gibt dir außerdem die Möglichkeit, limitierte Designs zu testen oder gemeinsam mit Influencer*innen exklusive Kollektionen für Black Friday zu launchen.

Mach deine Website und Zahlungssysteme startklar. Über die Hälfte aller Online-Käufe läuft inzwischen über mobile Geräte, und Buy‑Now‑Pay‑Later (BNPL) ist besonders bei jüngeren Käufer:innen beliebt. Setze auf ein mobilfreundliches Design, einen schnellen Checkout und stabiles Hosting. Biete verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an – darunter BNPL, digitale Wallets und klassische Karten –, um Kaufabbrüche zu vermeiden.

Gestalte deine Marketingstrategie

Starte frühzeitig Multikanal-Kampagnen

Schon vor Black Friday sind viele auf der Suche nach guten Angeboten. Wecke die Vorfreude, indem du im Oktober Teaser-Mails und Social-Media-Posts verschickst. Danach kannst du gezielte Kampagnen für treue Kund:innen und neue Interessent:innen nachlegen. E-Mails sind nach wie vor der vertrauenswürdigste Kanal, aber auch SMS und Social Ads eignen sich perfekt für rechtzeitige Erinnerungen. Stimme deine Botschaften aufeinander ab, damit sich deine Kund:innen nicht überflutet fühlen.

Rabatte clever kombinieren und personalisiert anbieten

Vermeide pauschale Preissenkungen. Staffelrabatte motivieren zu größeren Bestellungen, während Blitzverkäufe und Bundles für Dringlichkeit sorgen. Treueboni oder spielerische Angebote (zum Beispiel Rabatte per Glücksrad) schaffen Begeisterung. Personalisierung erhöht zwar weiterhin die Öffnungsraten, aber viele sind skeptisch geworden – nutze daher Kaufhistorie oder das Surfverhalten, um passende Produkte vorzuschlagen, und gib Nutzer*innen immer die Kontrolle darüber, wie ihre Daten verwendet werden.

Für Print-on-Demand-Verkäufer:innen bieten limitierte Designs und saisonale Bundles eine eingebaute Verknappung. Bewirb Sondereditionen, die Feiertagsmotive oder angesagte Popkultur-Referenzen aufgreifen. Da du kein Lager führst, kannst du schnell auf erste Verkaufstrends reagieren und deine Produkte anpassen.

Nutze Social Media und Influencer

Viele Käufer*innen entdecken Black Friday-Angebote über soziale Netzwerke. Teile Einblicke hinter die Kulissen, Unboxings und zeitlich begrenzte Codes. Arbeite mit Nischen-Influencer*innen zusammen, die zu deiner Community passen, und motiviere zu nutzergenerierten Inhalten durch Wettbewerbe oder Verlosungen. Authentizität zählt mehr als Follower-Zahlen. Die Zusammenarbeit mit Designer*innen oder Kreativen an einzigartigen print on demand-Designs kann deine Marke zusätzlich stärken.

Biete außergewöhnlichen Service und stärke die Kundentreue

Hohe Rabatte locken Erstkäufer an, aber guter Service sorgt dafür, dass sie bleiben. Kund:innen bevorzugen E-Mail-Support und Chats mit echten Menschen – nur ein kleiner Teil mag Chatbots. Sende schnelle Bestätigungen, proaktive Versandupdates und biete mehrere Supportkanäle an. Mach Rücksendungen einfach; großzügige Richtlinien motivieren dazu, neue Marken auszuprobieren.

Nach Black Friday kannst du Beziehungen stärken – zum Beispiel mit personalisierten Empfehlungen, Treueprogrammen oder exklusiven Previews. Print on demand-Unternehmen halten das Interesse hoch, indem sie während der gesamten Saison neue Designs launchen und treue Kund*innen mit Early Access oder besonderen Preisen belohnen.

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Fazit

Black Friday 2025 verspricht eine starke Nachfrage, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld unberechenbar bleibt. Dein Erfolg hängt davon ab, wie gut du vorausplanst: Verstehe, wie sich die Wünsche deiner Kundschaft verändern, bereite dich auf hybrides Einkaufen vor, entwickle durchdachte Aktionen und biete einen Service, der im Gedächtnis bleibt. Wenn du frühzeitig handelst, Print-on-Demand für mehr Flexibilität nutzt und deine Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellst, wird aus dem Feiertagsansturm nachhaltiges Wachstum.

FAQ

Wann sollte ich mit der Planung für Black Friday-Aktionen beginnen? Starte mindestens einen Monat im Voraus mit deiner Strategie und beginne im Oktober mit Teaser-Kampagnen, um die Vorfreude zu steigern.

Wie können kleine Händler mit großen Marken mithalten? Setze auf gezielte Angebote, außergewöhnlichen Service und personalisierte Erlebnisse. Wenn du lokale Produktion mit print on demand nutzt, bleibst du flexibel und hebst dich von der Masse ab.

Was ist BOPIS und warum ist es wichtig? Buy‑online‑pick‑up‑in‑store (BOPIS) ermöglicht es Kund:innen, online zu bestellen und ihre Einkäufe vor Ort abzuholen. So wird die Lücke zwischen E‑Commerce und stationärem Handel geschlossen – das bietet dir mehr Komfort und senkt die Versandkosten.

Wie hilft print‑on‑demand am Black Friday? POD nimmt dir das Inventarrisiko ab, weil Produkte erst dann hergestellt werden, wenn sie bestellt werden. Du kannst limitierte Designs blitzschnell launchen, neue Produkte testen und dich auf das Gelato Netzwerk verlassen, das lokal druckt und versendet – für eine schnellere Lieferung.

Wie stellst du sicher, dass deine Website mehr Traffic bewältigt? Investiere in eine mobiloptimierte Seite mit schnellem Checkout und skalierbarem Hosting. Teste deinen Shop vor dem Event, um mögliche Engpässe zu erkennen und zu beheben.