
Auch wenn Gelatos Vision, Produktion und Vertrieb neu zu denken, von Anfang an dieselbe geblieben ist – unser Firmenname war es nicht.
Anfangs versuchte Gründer und CEO Henrik Müller-Hansen, mit eigener Kreativität einen Namen zu finden. Als er dem Team das vorstellte, was er persönlich für einen brillanten Vorschlag hielt, war das einstimmige Feedback ein einstimmiges Nein. Der Name lautete Source Logistics. Und einer der entscheidenden Punkte für diesen Namen war, dass die Domain sourcelogistics.com noch verfügbar war.
„Im Ernst jetzt 😊", sagte eines der Vorstandsmitglieder zu Henrik. Dasselbe Vorstandsmitglied empfahl Henrik, stattdessen mit der Person zu sprechen, die viele für die beste Namensfinderin der Welt halten – nämlich David Placek bei Lexicon Branding.
Henrik rief David an und gab eine kurze Beschreibung des Unternehmens. Davids Antwort war: „Ich liebe deine Geschäftsidee, ungenutzte Produktionskapazitäten in einem Marktplatz von Produzenten verfügbar zu machen, um lokale Produktion on demand voranzutreiben. Die Druckindustrie ist so entscheidend und ein so wichtiger Teil meines Alltags und des Unternehmens, das ich gegründet habe. Ich sehe den Gegenwind, den diese Branche erlebt – und den diese Lösung beheben kann. Lass mein Team darüber nachdenken, ich komme mit einem Vorschlag zurück, und wenn du den akzeptierst, legen wir los."
Davids Vorschlag war nicht billig, aber bei Source Logistics zu bleiben, war die noch schlechtere Alternative.

Acht Wochen später ruft David an und sagt: „Henrik, ich kenne den Namen jetzt. Er soll Gelato lauten." Henriks Antwort war: „Nein, aber im Ernst, David, kannst du mir sagen, wie er wirklich heißt?" Davids Antwort war: „Ich meine es ernst. Es ist Gelato. Und es gibt drei Gründe, warum Gelato so ein starker Name ist. Erstens: Wer liebt Gelato nicht? Zweitens: Man sollte es jetzt sofort genießen – sonst schmilzt es und ist weg. Und drittens: Niemand wird es vergessen – und genau dafür bezahlst du mich.
Das waren die drei Argumente, die aus Source Logistics Gelato gemacht haben. Und wie es so schön heißt: Der Rest ist Geschichte.